Mannschaft in Wolfskehlen am 25.06.2016

Ein strukturiertes Chaos.

Wo soll man anfangen? Vielleicht ganz vorne.
Das Verladen der Pferde auf die Hänger, klappte dieses Mal problemfrei und los ging es, zwar nicht bei Sonnenschein, aber doch recht schwülem Wetter.

Prüfungsbeginn war 13.15 Uhr und da wir dieses Mal leider nur zu dritt starteten, hatten wir geplant, um 12.45 Uhr vor Ort zu sein, den Parcours entspannt abzugehen und dann langsam fertig zu machen.  Soweit so gut.  Wir kamen um 12.45 Uhr an, gingen entspannt Richtung Turnierplatz, bis 100m vorher auf einmal durch die Lautsprecher zu hören, war dass der erste Reiter der Mannschaftsprüfung nun an den Start gehe.
Ab da war die Ruhe dann vorbei- ertsmal.

Also sind Isa und Dani schnell zur Meldestelle gesprintet um eine Starterliste zu bekommen, damit wir wenigstens etwas Überblick haben, in der Zeit wurden Cocette und Canuck in Bestzeit gesattelt und schwubbs, ging es zum Abreiten.

Parcours abgehen wird ja im Allgemeinen sehr überbewertet, also konnte sich Esther noch genau einen Reiter vorher angucken und zumindest kurz Traben und Galoppieren, bevor es los ging, über einen fehlerfreien Parcours in BESTZEIT (0/ 43,87 Sek.)!!!

Die Freude war groß, gerade nach dem ganzen Hickhack.  Kathrin hatte dann schon mehr Zeit, konnte entspannt warm reiten, in der Pause noch schnell den Parcours besichtigen, bis dann der Hinweis kam, dass es nicht gestatte sei- nun gut. Trotzdem konnte das Paar den Parcours gut überwinden (0/ 45,70 Sek.).

Auch Isa hatte genug Zeit um warm zu reiten und den Parcours anzuschauen. Das Paar legte eine gute Runde hin (6.75/66.65Sek.) und somit konnten wir uns über einen tollen fünften Platz von zehn angetretenen Mannschaften an dem Tag freuen.
Außerdem wurde Esther geehrt für die schnellste Runde im ganzen Starterfeld, herzlichen Glückwunsch!

Das Highlight kam dann allerdings noch: Direkt nach der Siegerehrung kamen Liter von Wasser auf uns nieder. Es regnete nicht, es schüttete. Innerhalb von Bruchteilen, waren alle klatsch nass.
Schnell die Pferde absatteln, ab auf den Hänger, alle Sachen verstauen und hopp ins Auto, los nach Hause- so der Plan. Wäre da nicht der Matschboden vom Hängerparkplatz, der uns einen Strich durch die Rechnung machte, wir kamen bis zur Hälfte der Ausfahrt, dann war Schluss und wir durften uns vom Traktor rausziehen lassen.
Isa hatte mit ihrem Allrad gar keine Probleme und somit trafen wir uns alle knapp eine Stunde später wieder im Stall, bis dahin getrocknet und happy über das tolle Ergebnis!

Esther Noeske & Cocette, Kathrin Weimer & Canuck, Mannschaftsführerin Uta Boschenrieder, Isabell Heinrich & Carcasonne